Kostentransparenz

Unter Kostentransparenz im Finanzdienstleistungsbereich/bei Versicherungen versteht man u.a. den Ausweis der Abschlussprovisionen. Bei Verbraucherschützern und Gesetzgebern wird gleichermaßen gefordert, Kunden über die anfallenden Vertriebskosten vor Abschluss zu informieren und dadurch das Produkt transparent zu halten. Bis vor Einführung des neuen Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) im Jahre 2008 waren die gesetzlichen Vorschriften recht locker. Seither sind Versicherungsgesellschaften gehalten, die Abschlussprovisionen auszuweisen. Allerdings betrug die angegebene Höhe in den meisten Fällen 4 % - wie von Verbraucherschützern gefordert - in der Praxis werden hingegen regelmäßig höhere Provisionen gezahlt.

Die ATLANTICLUX verfolgt bereits seit 1994 den Gedanken der Kostentransparenz und hat hierzu eine Nettopolice (Tarif LD2 R) entwickelt. Hier werden die anfallenden Abschlusskosten konsequent von den übrigen Kosten getrennt. Die ATLANTICLUX erhält dabei nur die Versicherungsbeiträge, die Kosten für die Vermittlung (Vermittlungskosten) vereinbart die Vermittlungsgesellschaft direkt mit dem Kunden in einer separaten Vergütungsvereinbarung / Vermittlungsgebührenvereinbarung. Auch die auf Seiten der Versicherungsgesellschaft anfallenden versicherungstechnische Kosten (z.B. Einrichtungskosten) weist die ATLANTICLUX in der Modellberechnung exakt aus.

Während in der Vergangenheit bei anderen Anbietern besonders in den ersten Vertragsjahren kein Deckungskapital (Guthaben im Versicherungsvertrag) vorhanden war, war der Policenwert bei der ATLANTICLUX Nettopolice stets positiv.